Deutsche Meisterschaft Jugend
02.10.2017 20:27
von André Schume
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Bronze für die Gewehrschützen aus Werder

Frankfurter Luftpistolen Schüler nach Shooty Cup Erfolg auch bei der DM auf dem Podest

Nur einem Tag nach dem grandiosen Erfolg beim Shooty Cup, holen Franz Müller und Pascal Schlaack mit ihrer Mannschaftschützin Jette Lippert Silber in der Mannschaftswertung. Pascal der mit einer für ihn eher schwachen 87 er Serie begann und damit erst einmal im Mittelfeld lag, konnte mit einer zweiten sehr starken 95er Serie noch den 5. Platz in der Einzelwertung belegen. Franz der ausgeglichen zwei 88er Serien schoss und sich damit um 2 Ringe zu seinem Vortagsergebnis steigerte, war wieder nicht zufrieden. Jette die mit einer sehr starken 94er Serie begann und damit ganz vorne in der Ergebnisliste zu finden war, schoss am Ende 178 Ringe und belegte Platz 8. Die Überraschung des Tages war die 12 jährige Clara Müller (Frankfurt), die in ihrer Freizeit auch mal ganz gerne Gewehr schießt. Bei den Landesmeisterschaften in der Einzelwertung mit 173 Ringen noch auf Platz 3, war sie in München nun die am besten platzierte Schülerin des BSB. Sie kam mit Serien von 87 und 91 auf 178 Ringe und durfte sich am Ende über den 5 Platz freuen.

 

Silber für die jüngste Starterin des BSB bei der Deutschen Meisterschaft

Die 2010 geborene Elea Johanna Kanzler (SGi zu Weder/Havel) trat bei den ersten Deutschen Meisterschaften im Lichtpunktschießen an und belegte mit 289 Punkten überraschend Platz 2.

 

Shooty Cup Team weiter auf Erfolgskurs – Bronze für die Gewehrschützen aus Werder

Einen Tag nach dem die Schützen der Sportschule die Anlage verlassen haben und das Brandenburgzelt geschlossen wurde, traten die wenig beachteten Nachwuchsgewehrschützen des BSB bei den Deutschen Meisterschaften an. Nach eher durchschnittlichen Leistungen der Jugendmannschaft aus Werder mit 1133 Ringen gingen die Schüler an den Start.

Svenja Graßmann startete mit einer sehr guten 94er Serie in den Wettkampf. Ähnlich gut schoss Marie Blasek am anderen Ende der Halle. Sie begann mit 5 Schuss in die 9, aber allmählich verflog die Aufregung und sie konnte sich immer besser konzentrieren. Abwechselnd folgen die Diabolo in die 10 und die 9. In der zweiten Serie kam sie immer besser zurecht und schoss viele 10er in Folge. Am Ende standen bei einem über glücklichem Kind 190 Ringe auf dem Monitor. Svenja zur gleichen Zeit begann ihre zweite Serie wieder mit einer 8. Es folgten eine 9 und wieder eine 8. Es viel ihr immer schwerer die 10 zu schießen, am Ende schaffte sie noch eine 90 Serie und blieb mit 184 Ringen nur 2 Ringe unter Wettkampfbestleistung.

In der noch nicht vollständigen Teamwertung sah das bis dahin gar nicht mal so schlecht aus, aber es folgte ja noch ein weiterer Durchgang mit Mannschaftsschützen. Aus Werder ging jetzt Joline Ziegert an den Start. Sie fand erst gar nicht so gut in den Wettkampf. Der erste Schuss ging erst mal in die 9, dann die erste 10 und wieder zwei Neuner. Jetzt galt es zu kämpfen, das kann Joline und sie tat es auch. 10,10,10 wurden angezeigt, dann wieder eine 9 knapp vorbei. Dann 12x10er in Folge und das bei einem Schülerwettkampf. Der letzte Schuss wurde geladen, die Zuschauer blickten gespannt auf die junge Schützin. Würde sie die 100er Serie schaffen oder nicht. Es wäre ihre erste im Wettkampf? Der Diabolo flog leider deutlich an der 10 vorbei. Unter großem Beifall kam die 13jährige Sportlerin aus dem Wettkampf. Zuschauer aus allen Bundesländern gratulierten ihr zu dieser tollen Leistung.

Mit Serien von 96 und 99 und einem Ergebnis von 195 Ringen bedeutete das vorläufig Platz 3 in Einzelwertung und warten auf die restlichen Mannschaftschützen die noch nicht fertig waren. Nach unendlich wirkenden 10 Minuten stand endlich fest. Die Schützengilde zu Werder/Havel holt mit den Schützen Joline Ziegert, Marie Blasek und Svenja Graßmann Bronze in der Schülerklasse Luftgewehr. Endlich wieder eine Gewehr Medaille für den Brandenburgischen Schützenbund. Die Letzte ging an Madeleine Funke im Jahr 2002 wo noch keins dieser Kinder das Licht der Welt erblickt hatte. Madeleine die von zu Hause aus mit gefiebert hat, gratulierte nur wenige Minuten nach Bekanntgabe der Ergebnisse.

In der Einzelwertung belegte Joline am Ende den 4. Platz hinter Leonie Kimpel (198 Ringe), Monika Bakscheyew (197 Ringe) und Siri Siegemund (196 Ringe).

 

 

(Autor: Frank Kanzler)

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