25.11.2018 16:46
von André Schume
(Kommentare: 0)

Lichtschiessen am Samstag

Samstag  war der Tag an dem  unsere jüngsten Starter ihre ersten Erfahrungen bei den Deutschen Meistersschaften sammeln sollten. 

Früh ging dann aber erst einmal Sara Starik mit dem Kleinkaliber Liegendkampf an die Feuerlinie , auch hier schoss sie mit 579 Ringen Bestleistung und belegte Platz 21.

Benedikt Crncic  kam ebenfalls mit neuer Wettkampfbestleistung und 581 Ringen auf den 11. Platz.

 

 

Nachmittags kam der große Moment für unsere Lichtschützen. Bis auf Elea Johanna waren hier alle zum 1. Mal am Start. 

Hier geht es nicht nur um das Schießen, sondern es müssen zusätzlich noch die Geschicklichkeit und das Konzentrationsvermögen unter Beweis gestellt werden. Jeder muss zusätzlich mindestens 2 Stationen bestreiten und geht dann erst zum Schießstand.

Für uns gingen hier Nils und Johanna in der Altersklasse U11, Cedric und Lina in der U9 und Elea Johanna und Zoe in der U7 ins Rennen. 

Allen war ihre Aufregung deutlich anzumerken, bis auf Elea starteten sie zum ersten Mal bei so einem großen Wettkampf. Elea war schon 2017 bei der 1. Deutschen Meisterschaft Lichtpunkt dabei und konnte mit einer Silbermedaille nach Hause fahren.

Zeitgleich fand der Luftgewehr Dreistellungskampf auf der anderen Seite der Halle statt. Hier bestritt Maria ihren letzen Wettkampf in dieser Disziplin.  Im ungeliebten Knieendanschlag schoss sie gleich in der ersten Serie eine 8 und eine 7, kein guter Start in den Wettkampf, trotzdem kam sie noch auf 93 Ringe, eine 95 folgte. Liegend  schoss sie dann eine 99 und eine optimale 100er Serie. Mit Serien von 99 und 96 Ringen im Stehendanschlag  und einem Resultat von 582 Ringen (Platz 42) konnte Maria ihre Wettkampfbestleistung um 2 Ringe verbessern und war trotz der nicht ganz so guten Startserie zufrieden.

 

Bei den 2. Deutschen Jugendmeisterschaften lief es für unsere Starter in der Zwischenzeit nicht ganz so gut. Sehr schwer für die Kids zu verstehen war der der Bewertungsmodus bei den Stationen.

Hier mussten sie aufpassen in welcher Reihenfolge sie zu den Stationen gingen und zu welcher Kategorie sie gehören. Es wurde jeweils nur eine Station aus jeder Kategorie gewertet und zwar die bei der sie als erstes gestartet sind. Gingen sie zuerst dorthin, wo sie nicht so gut waren bedeutete das hohen Punktabzug. Die wenigsten Betreuer verstanden das richtig und die Kinder waren total überfordert. Vorab war auch eine Entfernung von 7m für das Schießen angegeben worden, geschossen wurde dann auf 10m. Im Nachgang wurde dann bei der Siegerehrung mitgeteilt, dass in Zukunft die Entfernung für das Lichtschiessen 10m sein wird. 

In der U11 war David Obenaus  (SG Döllingen) der beste Brandenburgische Starter mit einem hervorragenden Ergebnis beim Schießen von 184 Ringen (hier Platz 3) und Punkten von 60 und 80 bei den anderen Stationen kam er auf den 6. Platz. Johanna Kurmann und Nils Trawinski kamen auf die Plätze  17 und 21 (beide SGi Werder/Havel)

In der U9 kam Sophia Lindow (SGi Lübben) mit 182 Ringen (2.bestes Ergebnis) und Punkten von 90 und 40 auf den 8. Platz.

Fabian Obenaus (SG Döllingen) Platz 10, Cedric Pfötsch und Lina Trawinski kamen auf die Plätze 25 und 28 (beide SGi Werder/Havel)

In der U7 belegte Elea Johanna Kanzler den 3. Platz und holte sich wie 2017 eine Medaille. Lucia Aurora Dahms (SV Rüdersdorf) und Zoe Pfötsch (SGi Werder/Havel) kamen auf die Plätze 10 und 16

Es ist sehr erfreulich das 4 Brandenbuger Vereine 10 hoffnungsvolle Nachwuchssportler zur 2. Deutschen Meisterschaft entsendet haben. Eine deutliche Steigerung zu 2017, da war nur eine Starterin der Schützengilde Werder/Havel angetreten.

Bleibt zu hoffen, dass auch 2019 viele junge Sportler des BSB den Weg zu diesem Wettkampf finden.

 

Autor: Frank Kanzler

 

Zurück

Einen Kommentar schreiben
Copyright © SchumeVISION Media GbR